RIOPAN KAUTBL 800MG, 20 Stück
PZN: 1254990
12,– EUR
20 Stk. / Einheit inkl. 10% MwSt.
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Produkt-Beschreibung
Riopan enthält den Wirkstoff Magaldrat und bindet überschüssige Magensäure. Eine zu starke Säurebindung, die zu einer vermehrten Säureausscheidung in den Magen führen würde, wird dabei vermieden. Die natürliche Verdauungsfunktion bleibt erhalten, die in manchen Fällen in den Magen zurückfließenden Gallensäuren werden gebunden. Die Wirkung von Riopan hält meist mehrere Stunden an.| Hersteller | TAKEDA PHARMA GES.M.B.H. |
| Rezeptpflicht | Dieses Produkt ist rezeptfrei. |
| Arzneispezialität | ist Arzneispezialität |
| Kurzbezeichnung | Riopan Kautabl 800mg 20st |
| Stichworte | Kehle |
| Verpackungsinhalt | 20 Stk. |
| ATC-Begriffe | ALIMENTÄRES SYSTEM UND STOFFWECHSEL, MITTEL BEI SÄURE BEDINGTEN ERKRANKUNGEN |
Lagerung / Aufbewahrung:
Nicht über 30 °C lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis.:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Schwangerschaft / Stillzeit:
Schwangerschaft:
Die Anwendung hat nur kurzfristig und in einer möglichst niedrigen Dosierung zu erfolgen, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
Stillzeit:
Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung:
Die empfohlene Dosis beträgt:
Nehmen Sie bei leichteren Magenbeschwerden (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Bedarf 1 Kautablette ein.
Meist treten die Beschwerden nach dem Essen oder nachts (im Liegen) auf
Inhaltsstoffe:
1 Kautablette enthält 800 mg Magaldrat, wasserfrei.
Die sonstigen Bestandteile sind:
- Sorbit,
- Macrogol 4000,
- Maltol,
- Karamell-Aroma,
- Sahne-Aroma,
- Calciumbehenat.
Wirkung:
1 Kautablette enthält 800 mg Magaldrat, wasserfrei.
Die sonstigen Bestandteile sind:
- Sorbit,
- Macrogol 4000,
- Maltol,
- Karamell-Aroma,
- Sahne-Aroma,
- Calciumbehenat.
Diabetes:
Riopan 800 mg - Kautabletten enthalten Sorbit (Sorbitol). Dieses Arzneimittel enthält pro Kautablette ca. 0,8 g Sorbit (0,07 BE) und ist für Diabetiker zulässig.
Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise:
Riopan 800 mg - Kautabletten dürfen nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Magaldrat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an der seltenen angeborenen Fructose-Stoffwechselstörung namens „hereditäre Fructoseintoleranz“ leiden,
- bei krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis),
- bei vermindertem Phosphatgehalt im Blut (Hypophosphatämie).
- Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist, insbesondere wenn Sie Dialyse benötigen,
- Sie an Alzheimer-Krankheit oder anderen Formen der Demenz (Verminderung der geistigen Leistungsfähigkeit) leiden,
- Sie sich phosphatarm ernähren müssen oder einen gestörten Knochenstoffwechsel haben
- oder bei langfristigem Gebrauch.
Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt:
- wenn Sie unbeabsichtigt Gewicht verlieren, wenn Sie sich müde und schwach fühlen, da dies ein Zeichen von Blutarmut (Anämie) sein kann, bei Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Schluckbeschwerden, anhaltendem Erbrechen oder Erbrechen von Blut, da dies Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können.
- wenn Sie in der Vergangenheit ein Magengeschwür oder eine Operation im Magen- oder Darmbereich hatten.
- wenn Sie an Gelbsucht, eingeschränkter Leberfunktion oder einer Lebererkrankung leiden.
- wenn Sie an einer anderen ernsthaften Erkrankung leiden, die Ihr allgemeines Wohlbefinden beeinträchtigt.
- wenn Sie über 55 Jahre alt sind und an neuen oder kürzlich veränderten Krankheitszeichen leiden.
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie über einen längeren Zeitraum wiederholt an Verdauungsstörungen oder Sodbrennen leiden.
Informieren Sie ihn, dass Sie nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen Verdauungsstörungen oder Sodbrennen einnehmen.
Nehmen Sie Riopan nicht dauerhaft ein, es besteht die Gefahr einer erhöhten Aluminiumeinlagerung.
Nehmen Sie Riopan nicht als vorbeugendes Arzneimittel ein.
Einnahme von Riopan zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Da Riopan die Aufnahme gleichzeitig verabreichter Arzneimittel beeinträchtigen kann, sollte grundsätzlich ein Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von Riopan und anderen Arzneimitteln eingehalten werden.
Nehmen Sie Riopan nur nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- bestimmte Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten, z.B. Tetracycline, Chinolone wie Ciprofloxacin, Ofloxacin, Norfloxacin) - Eisenpräparate - Isoniazid (ein Arzneimittel gegen Tuberkulose)
- Chlorpromazin (eingesetzt gegen Psychosen)
- bestimmte Beruhigungsmittel (Benzodiazepine)
- Digoxin (Herzmedikament)
- Gallensäuren (Cheno- und Ursodesoxycholsäure)
- bestimmte Schmerzmittel mit Indometazin als Wirkstoff
- Cimetidin (ein anderes Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure) - Cumarin-Derivate (bestimmte Blutverdünnungsmittel)
- Salicylate
- Calciumcarbonat, wenn es als Arzneimittel zur Behandlung hoher Phosphatspiegel im Blut (Hyperphosphatämie) bei Dialysepatienten angewendet wird
Vermeiden Sie die gleichzeitige Einnahme von säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.), da diese die Aufnahme von Aluminiumsalzen im Darm erhöhen. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.
Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen/erhalten.
Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Möglichkeit einer unerkannten hereditären Fructoseintoleranz in Betracht zu ziehen.
Eine 800 mg Kautablette enthält ca. 0,8 g Sorbitol, d.h. bei Einnahme der maximal empfohlenen Dosis von 6400 mg Magaldrat werden bis zu 6,2 g Sorbitol konsumiert.
Sorbitol kann Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen und kann eine leicht abführende Wirkung haben.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
sehr häufig kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
häufig kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
gelegentlich kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
selten kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
sehr selten kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Sehr häufig:
breiige Stühle, häufige Stuhlentleerung.
Sehr selten:
Durchfall (besonders bei hoher Dosierung); Bei Patienten mit Störungen der Nierenfunktion, insbesondere bei Dialysepatienten, und bei Langzeitanwendung in hohen Dosen kann es zu erhöhten Blutspiegeln von Magnesium („Hypermagnesiämie“ mit Nebenwirkungen an Herz und Gehirn) und Aluminium kommen.
Eine Anreicherung von Aluminium in Knochen und Zentralnervensystem kann zu Sprachstörungen, Muskelzuckungen und Gedächtniseinschränkungen führen.
Nicht bekannt:
Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen;
Eine jahrelange Anwendung in hohen Dosierungen kann wegen der verminderten Aufnahme von Calcium und Phosphat zu Knochenveränderungen wie Rachitis (Wachstumsstörungen der Knochen, Knochenerweichung) führen.
Hypophosphatämie (niedriger Phosphatspiegel im Blut); Neurotoxizität (Schädigung des Nervengewebes), Enzephalopathie (Schädigung des Gehirns). Durchfälle und Magenbeschwerden können auch aufgrund des Sorbit-Gehalts auftreten
Sonstiges / Weitere Infos:
Inhalt der Packung:
Weißliche, runde, flache Kautablette mit Prägung „800“ in PVC/PVCD/Aluminium-Packungen Packungsgrößen zu 20, 50 und 100 Stück Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Zulassungsinhaber:
Takeda Pharma Ges.m.b.H.
1120 Wien
Hersteller:
Takeda GmbH, Betriebsstätte Oranienburg / Deutschland
Z.Nr.: 1-19161





