Grippostad® Heißgetränk, 10 Stück


PZN: 2436730


10,90 EUR

10 Stk. / Einheit inkl. 10% MwSt.

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Produkt-Beschreibung

Grippostad Heißgetränk ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).

Grippostad Heißgetränk wird angewendet bei:
  • leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen).
  • Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.
HerstellerSTADA ARZNEIMITTEL GMBH, OTC
RezeptpflichtDieses Produkt ist rezeptfrei.
Arzneispezialitätist Arzneispezialität
KurzbezeichnungGrippostad Heissgetraenk Pulver Beutel 10st
StichworteSchmerz und Fieber
Verpackungsinhalt10 Stk.
ATC-BegriffeNERVENSYSTEM, ANALGETIKA

Stichworte:

Grippe, grippaler Infekt, Erkältung, Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Schmerz, Periode

Lagerung / Aufbewahrung:

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach „Verw. bis“ oder „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über +25° C lagern. Im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Schwangerschaft / Stillzeit:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Schwangerschaft.

Falls erforderlich, kann Grippostad Heißgetränk nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und in der jeweils niedrigsten möglichen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum während der Schwangerschaft eingenommen werden. Über eine Anwendung während der Schwangerschaft entscheidet daher Ihr Arzt. Wenden Sie Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden, oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen. Sie sollten Grippostad Heißgetränk während der Schwangerschaft nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.


Stillzeit.

Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzzeitiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Die Dosierung sollte jedoch möglichst niedrig und die Anwendungsdauer möglichst kurz gehalten werden.

Kinder:

Grippostad Heißgetränk-Pulver ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren bzw.
Personen unter 43 kg Körpergewicht, da nicht entsprechend gewichtsbezogen dosiert werden kann.

Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung:

Prinzipiell sollten Schmerzmittel so gering wie für eine ausreichende Wirkung nötig ist, dosiert und nur so lange wie erforderlich angewendet werden, um das Risiko des Auftretens unerwünschter Wirkungen möglichst klein zu halten.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren (und mindestens 43 kg Körpergewicht) nehmen 1 Beutel als Einzeldosis. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 6 Stunden betragen. Eine Einzeldosis von 1 Beutel darf nicht überschritten werden. Die maximale Tagesdosis von 3 Beutel/Tag in Abständen von 6 – 8 Stunden darf nicht überschritten werden.

Kinder unter 12 Jahren bzw. Personen unter 43 kg Körpergewicht: Grippostad Heißgetränk-Pulver ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren bzw. Personen unter 43 kg Körpergewicht

Inhaltsstoffe:

Paracetamol 1 Beutel mit 5 g Pulver enthält 600 mg Paracetamol.
Die sonstigen Bestandteile sind

  • Ascorbinsäure (Vitamin C),
  • Aspartam (E 951),
  • Ethylcellulose,
  • hochdisperses Siliciumdioxid,
  • Saccharose (Sucrose),
  • wasserfreie Zitronensäure,
  • Zitronenaroma.

Wirkung:

Grippostad Heißgetränk ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes (Analgetikum und Antipyretikum).

Diabetes:

Hinweis für Diabetiker: Dieses Medikament ist für Diabetiker geeignet. 1 Beutel enthält 3,8 g Saccharose entsprechend ca. 0,32 Broteinheiten (BE).

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise:

Grippostad Heißgetränk darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Paracetamol oder einen der in Abschnitt "Inhaltsstoffe" genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden.
  • bei einer bestimmten Stoffwechselerkrankung: erblich bedingtem Glukose-6-Phosphat- Dehydrogenase-Mangel (Gefahr der Blutarmut - hämolytische Anämie).
  • bei übermäßigem oder chronischem Alkoholgenuss.
  • von Kindern unter 12 Jahren sowie Patienten mit einem Körpergewicht unter 43 kg, da Grippostad Heißgetränk-Pulver nicht entsprechend gewichtsbezogen dosiert werden kann.


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie Grippostad Heißgetränk einnehmen:

  • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel Leberentzündung oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert-Syndrom)
  • bei ausgeprägter Nierenfunktionsstörung
  • bei chronischer Fehl- bzw. Unterernährung
  • bei Auftreten bestimmter Harnsteine (durch Vermehrung von Oxalsäure im Harn).


Warnhinweise:

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie auch Grippostad Heißgetränk), zu Nierenschäden und sehr schweren Leberschäden führen. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie möglich erfolgen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Medikamente nicht den gleichen Wirkstoff wie Grippostad Heißgetränk (Paracetamol) enthalten. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt und ob die Dosierung angepasst werden muss.


Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen:
Bei Weiterbestehen von Fieber, unklarer Ursache eines Fiebers, Anzeichen einer (Zweit-) Infektion, Anhalten der Beschwerden über mehr als drei Tage, Verschlimmerung der Be-schwerden oder hinzukommen von weiteren Beschwerden, muss der Arzt aufgesucht werden.

Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollen Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. Grippostad Heißgetränk) allgemein nicht länger als 3 Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.

Schmerzmittelkopfschmerz: Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Gegebenenfalls fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Nierenschädigung: Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Nephropathie) führen.

Absetzen von Schmerzmitteln: Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome (wie z.B. Schweißneigung, Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen) auftreten. Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. <


Einnahme von Grippostad Heißgetränk zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsich- tigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wechselwirkungen sind möglich mit:
  • Bestimmten Arzneimitteln gegen Gicht (Probenecid): Bei gleichzeitiger Einnahme soll die Dosis von Grippostad Heißgetränk verringert werden, da der Abbau des Wirkstoffs Paracetamol im Grippostad Heißgetränk verlangsamt sein kann.
  • Arzneimitteln, die auf Grund ihrer Eigenschaften einen Einfluss auf die Leber haben wie z.B.: Tuberkulosemittel (Rifampicin) oder Mittel gegen Epilepsie

    Sonstiges / Weitere Infos:


    Wie Grippostad Heißgetränk aussieht und Inhalt der Packung:

    Weißes bis leicht gelbliches Pulver. Grippostad Heißgetränk ist in Packungen mit 10 Beuteln zu 5 g Pulver erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.


    Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

    STADA Arzneimittel GmbH
    1190 Wien

    Z.Nr.: 1-24504

    Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2019.

    Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
    Die Symptome einer Überdosierung Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen.

    In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

    Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und später zu hepatozellulärer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie führen können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang, führen. Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12-48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4-6 Tagen ein Maximum.

    Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.


    Therapie einer Intoxikation:

    • intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht
    • Dialyse
    • Bestimmungen des Plasmaspiegels von Paracetamol
    Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Anwendung.

    Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

    Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin.