GRIPPOSTAD C FTE GRAN BTL, 12 Stück


PZN: 3903464


15,90 EUR

12 ST / EINHEIT inkl. 10% MwSt.

Delivery-Status-green.svgIn Apotheke lagernd. Sofort lieferbar.

"quantity_input" ist keine gültige Zahl
"quantity_input" ist ein Pflichtfeld
Im Feld "quantity_input" dürfen keine Kommastellen eingegeben werden

Persönliche Beratung

Rufen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da.

+43 1 728 01 93

oder Mail an:  orders@rotunde.at

Produkt-Beschreibung

Grippostad C forte zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad C forte Granulat fiebersenkend. Vier Wirkstoffe für den Alltag zur Behandlung gemeinsam auftretender Erkältungsbeschwerden:
  • Paracetamol wirkt fiebersenkend und schmerzstillend
  • Coffein verstärkt die schmerzlindernde Wirkung von Paracetamol
  • Chlorphenamin trägt zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei und lindert Reizhusten
  • Die im Grippostad® C forte Granulat enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt das Immunsystem
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist für den menschlichen Körper lebenswichtig und beeinflusst eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen. Ein Mangel an Vitamin C beeinträchtigt die Reaktionen der Immunabwehr. Grippostad C forte wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad C forte Granulat fiebersenkend. Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in Grippostad C forte kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
HerstellerSTADA ARZNEIMITTEL GMBH, OTC
RezeptpflichtDieses Produkt ist rezeptfrei.
Arzneispezialitätist Arzneispezialität
KurzbezeichnungGrippostad C Forte Granulat Z.herst. E.lösung Z.einnehmen Beutel 12st
StichworteSchmerz und Fieber
Verpackungsinhalt12 ST
ATC-BegriffeRESPIRATIONSTRAKT, HUSTEN- UND ERKÄLTUNGSMITTEL

Stichworte:

Erkältung, Gliederschmerz, Schnupfen, Rezhusten, Fieber

Lagerung / Aufbewahrung:

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Schwangerschaft / Stillzeit:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Grippostad C forte nicht einnehmen.

Stillzeit
Wenn Sie stillen, dürfen Sie Grippostad C forte nicht einnehmen, da die Bestandteile von Grippostad C forte in die Muttermilch übergehen können.

Kinder:

Darf nicht von Kindern unter 12 Jahren verwendet werden.

Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung:

Nehmen Sie Grippostad C forte immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3-mal täglich im Abstand von mindestens 6 Stunden den Inhalt eines Beutels ein. Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht („Gilbert-Syndrom“ oder „Meulengracht-Krankheit“) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt. Bei schwerer Einschränkung der Leber- und/oder Nierenfunktion dürfen Sie Grippostad C forte nicht einnehmen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)
Es ist keine spezielle Dosisanpassung auf Grund des Alters erforderlich. Im Fall von Untergewicht und/oder Organfunktionsstörungen bitte entsprechende Hinweise beachten.


Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen nach Auflösen. Geben Sie bitte den Inhalt eines Beutels in ein Glas Wasser. Das Granulat löst sich ohne Umrühren nach etwa einer Minute auf. Trinken Sie anschließend den Inhalt des Glases vollständig aus. Die Anwendungsdauer soll auf die Erkrankungsdauer beschränkt werden. Grippostad C forte dürfen Sie ohne ärztliche Konsultation nicht länger als 3 Tage einnehmen, falls die Beschwerden länger als 3 Tage anhalten, muss ein Arzt aufgesucht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Grippostad C forte zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Grippostad C forte eingenommen haben, als Sie sollten
Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Grippostad C forte sofort einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Dieser wird, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung mit Grippostad C forte hindeuten, welche sich aus Zeichen von Vergiftungen mit den Einzelsubstanzen (Paracetamol, Chlorphenaminhydrogenmaleat, Coffein und Ascorbinsäure (Vitamin C)) zusammensetzen
  • Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
  • Chlorphenaminhydrogenmaleat: Bei Überdosierung können Rötung des Gesichts, Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Erregung, Sinnestäuschungen, Muskelzittern, Krämpfe, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit, Verstopfung und sehr hohes Fieber auftreten. Es kann bis zu Koma, Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Kollaps kommen. Weiters kann insbesondere bei Kindern eine Erregung oder Dämpfung des Zentralnervensystems auftreten.
  • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern, Störungen des zentralen Nervensystems wie Krampfanfälle und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
  • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten, Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit. Bei Patienten mit Neigung zu Nierensteinen besteht die Gefahr, dass sich Nierensteine bilden.
Die Gefahren bei Überdosierung erhöhen sich insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, regelmäßigem Alkoholmissbrauch, regelmäßiger Fehl- bzw. Unterernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer verstärkten Wirkung bestimmter Leberenzyme führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen. Weitere Informationen für Ihren Arzt und anderes medizinisches Fachpersonal enthält der entsprechende Abschnitt am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Grippostad C forte vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Inhaltsstoffe:

Was Grippostad C forte enthält Die Wirkstoffe sind: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein und Chlorphenamin-hydrogenmaleat. 1 Beutel mit 2,02 g Granulat enthält 400 mg Paracetamol, 300 mg Ascorbinsäure, 50 mg Coffein, 5 mg Chlorphenaminhydrogenmaleat. Die sonstigen Bestandteile sind: Citronensäure (Ph.Eur.), Natriumhydrogencar-bonat, Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium, Povidon, Riboflavinphosphat-Natrium (Ph.Eur.), Talkum, Zitronenaroma

Wirkung:

Schmerzlindernd, fiebersenkend und abschwellend.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise:

Grippostad C forte darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein, Chlorphenaminhydro-genmaleat, Dexchlorphenamin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie an einer bestimmten erblich bedingten Stoffwechselerkrankung leiden (Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase)
  • falls Sie unter schwerer Niereninsuffizienz leiden
  • wenn Sie an einer schweren Leberinsuffizienz leiden
  • wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom) leiden • bei Prostataadenom mit Restharnbildung
  • wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks haben
  • bei gleichzeitiger Einnahme eines Arzneimittels mit dem Wirkstoff Chloramphenicol
  • bei übermäßigem bzw. regelmäßigem Alkoholgenuss
  • wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden
  • wenn Sie Magen-Darm-Geschwüre haben
  • wenn Sie unter Nierensteinen (Oxalatsteinen) leiden
  • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird („Thalassämie“, „Hämochromatose“, „sideroblastische Anämie“), leiden
  • von Kindern unter 12 Jahren
  • wenn Sie schwanger sind
  • wenn Sie stillen


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie Grippostad C forte einnehmen. Grippostad C forte sollte nur mit besonderer Vorsicht bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden:
  • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt
  • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel Leberentzündung oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)
  • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs und/oder eine Verengung des Harnblasenausgangs vorliegen
  • wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt (Gefahr der Coffein-Nebenwirkungen)
  • bei Angststörungen (Gefahr der Verstärkung).


Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen Bei Weiterbestehen von Fieber, Anzeichen einer (Zweit-)Infektion, Anhalten der Beschwerden über mehr als drei Tage, Verschlimmerung der Beschwerden oder hinzukommen von weiteren Beschwerden, muss der Arzt aufgesucht werden. Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollen Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. Grippostad C forte) allgemein nicht länger als 3 Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.

Schmerzmittelkopfschmerz

Bei längerem und hoch dosiertem, außerhalb der empfohlenen Dosierung und der empfohlenen Dauer der Anwendung liegendem Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. Grippostad C forte), können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Nierenschädigung
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.


Absetzen von Schmerzmitteln

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem (nicht bestimmungsgemäßem) Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. Grippostad C forte), können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und weitere Beschwerden wie z.B. Schwitzen, Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen auftreten. Diese Beschwerden klingen nach Absetzen des Arzneimittels meist binnen weniger Tage wieder ab. Anderenfalls kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.


Warnhinweise

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie z.B. Grippostad C forte), zu Nierenschäden und sehr schweren Leberschäden führen. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie möglich erfolgen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich. Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Medikamente kein Paracetamol enthalten.

Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt und ob die Dosierung angepasst werden muss. Bei der Einnahme hoher Dosen von Grippostad C forte können durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) bei Patienten mit sog. „erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel“ (eine erbliche Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen) in Einzelfällen z.T. „schwere Hämolysen“ (Auflösung der roten Blutzellen) auftreten. Daher ist die Einnahme von Grippostad C forte bei dieser bestimmten erblich bedingten Stoffwechselerkrankung (Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase) nicht erlaubt. Und allgemein darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden.

Wenn Sie zu Nierensteinbildung neigen, besteht bei Einnahme großer Mengen von Grippostad C forte durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden. Patienten mit wiederkehrender Nierensteinbildung wird empfohlen, eine tägliche Aufnahme von 100 bis 200 mg Vitamin C nicht zu überschreiten. Grippostad C forte enthält 300 mg Vitamin C pro Beutel.

Einnahme von Grippostad C forte zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Wechselwirkungen der in Grippostad C forte enthaltenen Wirkstoffe sind möglich mit:
  • Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen (z.B. Propanthelin). Solche Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper verzögern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Grippostad C forte führen.
  • Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Grippostad C forte führen.
  • bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung einer HIV-Infektion (Zidovudin). Die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Grippostad C forte soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
  • bestimmten Arzneimitteln gegen Gicht (Probenecid). Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Grippostad C forte gegebenenfalls verringern, da der Abbau von Grippostad C forte im Körper verlangsamt sein kann.
  • bestimmten Mittel gegen Schmerzen und Fieber (Salicylamide). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann der Abbau von Grippostad C forte verlängert sein.
  • Arzneimitteln, die bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber aktivieren, die am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin

    Sonstiges / Weitere Infos:

    Wie Grippostad C forte aussieht und Inhalt der Packung: Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Weißes oder fast weißes Granulat. Grippostad C forte ist in Packungen mit 12 Beuteln erhältlich.


    Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

    Die Symptome einer Überdosierung mit Grippostad C forte Granulat setzen sich aus den Symptomen der Intoxikationen mit den Einzelsubstanzen zusammen.

    Paracetamol
    Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen. In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen. In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

    Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen irreversiblen Nekrose und später zu hepatozellulärer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie führen können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang, führen. Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), Laktatdehydrogenase und des Bilirubins in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12-48 Stunden nach der Anwendung auftreten können.

    Klinische Symptome der Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4-6 Tagen ein Maximum. Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

    Chlorphenaminhydrogenmaleat
    Bei Überdosierung kann es zu einem anticholinergen Syndrom mit Rötung des Gesichts, Ataxie, Erregung, Halluzinationen, Muskeltremor, Konvulsionen, starren und erweiterten Pupillen, trockenem Mund, Obstipation und abnorm hohem Fieber kommen. Daneben können auch zentralnervöse Zeichen einer Vergiftung (Halluzination, Koordinationsstörungen, Krämpfe) auftreten. Finale Symptome sind Koma, Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Kollaps. Weiterhin können insbesondere bei Kindern ZNS-Stimulation oder ZNS-Depression auftreten.

    Coffein
    Bei Aufnahme von 1 g Coffein oder mehr in kurzer Zeit können folgende Vergiftungssymptome auftreten: Tremor, zentralnervöse Symptome wie Krampfanfälle und Herz-Kreislauf-Reaktionen (Tachykardie, Myokardschäden). Ascorbinsäure Gefahr von Hämolysen und Nierensteinen (siehe Pkt. 4.4). Nach Einzeldosen ab 3 g treten gelegentlich, ab 10 g fast immer osmotische Diarrhöen und gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit oder Gastritis auf.


    Therapie einer Intoxikation

    • intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht
    • Dialyse
    Bestimmungen des Plasmaspiegels von Paracetamol Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Anwendung.

    Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

    Zentrale Symptome und Krampfanfälle können mit Benzodiazepinen behandelt werden; eine supraventrikuläre Tachykardie kann mit ß-Rezeptor-Blockern intravenös beherrscht werden. Bei starker anticholinerger Symptomatik kann Physostigmin als Antidot gegeben werden. Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin.