DOLOMO TBL, 36 Stück


PZN: 1332945


14,30 EUR

36 Stk. / Einheit inkl. 10% MwSt.

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Produkt-Beschreibung

Dolomo enthält die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol, Coffein und Codein, die einander in ihrer schmerzhemmenden Wirkung ergänzen bzw. unterstützen. Dolomo wird bei akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen angewendet.

Die Wirkung von Dolomo Tabletten beruht auf einer Kombination dreier Inhaltsstoffe. Acetylsalicylsäure (ASS) hat einen stark entzündungshemmenden und schmerzstillenden Effekt. Paracetamol ist ein ausgezeichneter Fiebersenker und wirkt ebenfalls schmerzlindernd. Das in Dolomo Tabletten enthaltene Coffein unterstützt zuverlässig den Kreislauf, sorgt gleichzeitig für eine schnellere Aufnahme und Verteilung der beiden oben genannten Wirkstoffe und besitzt zudem auch selbst eine schmerzstillende Komponente. Diese Wirkstoffkombination macht Dolomo Tabletten zu einem ausgezeichneten, schnell wirksamen und gut verträglichen Helfer bei klassischen Alltagsschmerzen sowie bei fieberhaften grippalen Infekten.

Indikation und Anwendung:
  • Dolomo gegen Schmerzen sind Tabletten, die bei leichten bis mittelstarken Schmerzen aller Arten angewendet werden. Sie lindern darüber hinaus die mit Entzündungen, Erkältungen und grippalen Infekten einhergehenden Beschwerden.
  • Acetylsalicylsäure hat eine fiebersenkende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung und blockiert die Herstellung von Prostaglandinen, die Entzündungen und Fieber verursachen.
  • Paracetamol senkt ebenfalls Fieber und lindert Schmerzen. Außerdem hat es leicht anti-entzündliche Eigenschaften. Auch Paracetamol hemmt die Prostaglandin-Produktion im Körper.
  • Coffein hat eine gefäßverengende Wirkung und lindert so Kopfschmerzen und Migräne. Darüber hinaus erhöht es die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Codein reduziert im Gehirn die Wahrnehmung und Stärke der Schmerzempfindung und hat bei trockenem Husten eine hustenreizlindernde Wirkung. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
HerstellerGLENWOOD GMBH
RezeptpflichtDieses Produkt ist rezeptfrei.
Arzneispezialitätist Arzneispezialität
KurzbezeichnungDolomo Tabl 36st
StichworteSchmerz und Fieber
Verpackungsinhalt36 Stk.
ATC-BegriffeNERVENSYSTEM, ANALGETIKA

Stichworte:

Schmerz, Fieber, Kopfschmerz, Grippe , Erkältung, Regelschmerz, grippaler Infekt, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Schmerz, Periode, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz, schmerzstillend, fiebersenkend, entzündungshemmend

Lagerung / Aufbewahrung:

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Nicht über 30° C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht zu schützen. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Schwangerschaft / Stillzeit:

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Dolomo dürfen im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht und während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch einen Arzt eingenommen werden. Die Dosierung ist möglichst gering zu halten und auf Einzelgaben, stets nach Anweisung des Arztes, zu beschränken.

Stillzeit

Dolomo dürfen während der Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch einen Arzt eingenommen werden. Die Wirkstoffe von Dolomo (Acetylsalicylsäure, Coffein und Paracetamol) treten in die Muttermilch über. Bei Anwendung während der Stillzeit kann daher das Befinden und Verhalten des Säuglings durch den mit der Muttermilch aufgenommenen Wirkstoff Coffein beeinträchtigt sein. Bei kurzfristiger Anwendung von Dolomo in der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte dennoch abgestillt werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

Acetylsalicylsäure (ein Wirkstoff von Dolomo) gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

Kinder:

Kinder und Jugendliche Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen sollte Acetylsalicylsäure nur auf ärztliche Anordnung angewendet werden, da in sehr seltenen Fällen im Zusammenhang mit Virusinfektionen (insbesondere Grippe und Mumps) und der Einnahme von Acetylsalicylsäure ein lebensbedrohliches Krankheitsbild mit Leberschäden und Gehirnstörungen (Reye-Syndrom) berichtet wurde. Erste Symptome dafür sind langandauerndes Erbrechen, Benommenheit und Bewusstlosigkeit, die eine sofortige Intensivbehandlung erfordern. Es wird daher auch empfohlen, in den ersten 6 Wochen nach einer Varicellenimpfung (Lebendimpfstoff) die Einnahme von Dolomo zu vermeiden.

Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung:

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apothekeroder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Einzeldosis: 1 bis maximal 2 Tabletten.

Bei Bedarf kann die Anwendung im Abstand von 6-8 Stunden bis zu einer Maximaldosis von 3 mal täglich 2 Tabletten wiederholt werden. Die Höchstdosis darf nicht überschritten werden. Diese richtet sich unter anderem nach dem Körpergewicht des Patienten und darf bezogen auf den Paracetamol-Anteil von Dolomo 60 mg pro kg Körpergewicht nicht überschreiten. Um das Risiko einer Überdosierung zu vermindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.

Kinder unter 12 Jahren: Für die Anwendung von Dolomo bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Daher darf Dolomo bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Patienten mit leichten Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder Gilbert-Syndrom (eine seltene Stoffwechselerkrankung):

Falls Sie an leichten Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder am Gilbert-Syndrom leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Er wird Ihnen empfehlen, die Dosierung zu verringern bzw. das Dosierungsintervall (den Abstand zwischen 2 Einnahmen) zu verlängern.

Bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen darf Dolomo nicht eingenommen werden.

Ältere Patienten: Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen. Dolomo – Tabletten sind unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen; gegebenenfalls kann man sie auch zuvor in Wasser zerfallen lassen und nach der Einnahme noch genügend Flüssigkeit nachtrinken. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu verzögertem Wirkungseintritt führen. Die letzte Einnahme der Tabletten sollte nicht nach dem späten Nachmittag erfolgen, um eine schlafstörende Wirkung des Coffeins zu vermeiden.

Dauer der Anwendung Dolomo darf ohne ärztliche Anordnung nicht länger als 3 Tage und nicht in höherer Dosierung angewendet werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Dolomo zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Dolomo eingenommen haben, als Sie sollten

Folgende Beschwerden können auftreten: Bedingt durch Acetylsalicylsäure:

  • Kopfschmerzen,
  • Ohrensausen,
  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Seh- und Hörstörungen,
  • Schwindel und Verwirrungszustände.
In Fällen schwerer Vergiftung sind Fieber, gesteigerte Atmung, Delirium, Zittern, Krampfanfälle, Atemnot, Schweißausbrüche, Blutungen, Flüssigkeitsverlust, Störung des Säure-Base-Haushaltes sowie des Elektrolyt Gleichgewichts im Blutplasma, Blutzuckerabfall, Temperaturerhöhung, Bewusstlosigkeit, Atemversagen und Koma beobachtet worden.

Bedingt durch Paracetamol:
  • anfangs (1. Tag) Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Appetitlosigkeit,
  • Blässe und Unterleibsschmerzen.
Nach vorübergehender subjektiver Besserung kann es in der zweiten Phase (am 3. oder 4. Tag) zu einer
  • beträchtlichen Erhöhung der Leber-Werte,
  • Gelbfärbung der Haut,
  • Blutgerinnungsstörungen,
  • Unterzuckerung und dem Übergang ins Leberkoma
kommen.

Unabhängig davon sind Nierenschäden und Kaliummangel beschrieben worden. Frühe Anzeichen einer Vergiftung mit Coffein sind üblicherweise Zittern und Unruhe. Bei starker Überdosierung von Coffein können Sehstörungen, Krämpfe, Übererregung und Herzrhythmusstörungen auftreten, gefolgt von Übelkeit, Erbrechen, Pulserhöhung und Verwirrung. Bei ernsten Vergiftungen können Delirium, Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel im Blut und Unterzuckerung auftreten.

Nehmen Sie im Fall einer Überdosierung sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.

Für den Arzt: Hinweise zur Behandlung einer Überdosierung befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Dolomo vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme vergessen, können Sie diese jederzeit nachholen, müssen jedoch bis zur Einnahme der nächsten Dosis einen zeitlichen Abstand von mindestens 6 Stunden einhalten. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Menge ein.

Wenn Sie die Einnahme von Dolomo abbrechen

Hier sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Dolomo keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem, hoch dosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt Apotheker.

Inhaltsstoffe:

Die Wirkstoffe sind:

  • Acetylsalicylsäure,
  • Paracetamol und
  • Coffein.
1 Tablette enthält 250 mg Acetysalicylsäure, 250 mg Paracetamol und 50 mg Coffein.

Die sonstigen Bestandteile sind:
  • Maisstärke,
  • Hypromellose,
  • hochdisperses Siliziumdioxid,
  • mikrokristalline Cellulose,
  • Talkum,
  • Dimeticon,
  • Polysorbat 80,
  • Sorbinsäure.

Wirkung:

Schmerzhemmenden Wirkung

Diabetes:

Wenn Sie unter einer Blutzuckerkrankheit leiden fragen Sie Ihren Arzt wie Dolomo einzunehmen ist.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise:

Dolomo darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen

    Sonstiges / Weitere Infos:

    Wie Dolomo aussieht und Inhalt der Packung

    Dolomo sind weiße, runde Tabletten mit der Prägung „T“ auf beiden Seiten. Sie sind in Packung mit 36 Stück zu 12 Tabletten je Blisterstreifen erhältlich.

    Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

    Therapie von Intoxikationen:

    • Maßnahmen zur Verringerung der Resorption (Magenspülung, Aktivkohle)
    • Überwachung des Säure-Basen-Haushaltes
    • forcierte alkalische Diurese (Urin-pH-Wert zwischen 7,5 - 8) bei Plasmasalicylatkonzentration > 500 mg/l (3,6 mmol/l) (Erwachsene) bzw. > 300 mg/l (2,2 mmol/l) (Kinder)
    • Hämodialyse bei schwerer Intoxikation
    • Überwachung der Serum-Elektrolyte, Ersatz von Flüssigkeitsverlusten
    • weitere symptomatische Behandlung
    • Kontrolle der Temperaturregulation und Atmung
    Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme. Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert. Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der Intensivmedizin. Zentrale Symptome und Krampfanfälle können mit Benzodiazepinen behandelt werden, eine supraventrikuläre Tachykardie kann mit Betablockern beherrscht werden.